Die Evangelische Kirchengemeinde Wolbeck/Angelmodde-Dorf/Albersloh lädt dazu ein, als Einzelpersonen samstags die Offenen Kirchen zum stillen Gebet zu besuchen.

Die Christuskirche in Wolbeck, Dirk-von-Merveldt-Str. 47 und die Gnadenkirche in Albersloh, Friedensstr. 3, werden vom 18. April bis voraussichtlich 25. Mai jeweils an den Samstagnachmittagen von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Es liegt ein kleiner geistlicher Impuls aus und es besteht die Möglichkeit, eine Kerze zu entzünden.

Liebe Konfi-Eltern,

ich möchte Sie darüber informieren, dass sich das Presbyterium nach reiflicher Abwägung aller Argumente dazu entschieden hat, die Konfirmationen in den September zu verschieben. Diesen Entschluss möchte ich Ihnen im Folgenden kurz erläutern:

1. Das Corona-Virus wird sich weiter ausbreiten. Eine Verschiebung der Konfirmationstermine in den September erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wir alle gesund und fröhlich miteinander Konfirmation feiern können.

2. Eine Feier im Mai wäre nach heutigem Kenntnisstand nur in einer kleinen Form möglich, d. h. ohne die Teilnahme von Risikogruppen, ohne Abendmahl und unter Einhaltung einer Abstandsregelung. All das widerspricht dem eigentlichen Anliegen einer Konfirmation, gemeinsam fröhlich das Bekenntnis der Jugendlichen zu unserem Gott und ihre volle, mündige Teilnahme am Gemeindeleben zu feiern. Aus dem Kontakt mit einigen Eltern habe ich erfahren, dass viele Konfis und Eltern ebenfalls eine klassische Konfirmation einer kleinen Form vorziehen.

3. Eine Verschiebung der Konfirmationen macht eine Verlängerung des Konfi-Unterrichts bis Ende Mai möglich. So können wir zum einen den Stoff, der durch den jetzigen Ausfall versäumt wurde, nachholen und zum anderen für einen guten Abschluss der Konfi-Zeit sorgen. Wenn es die Situation zulässt, können wir auch, wie ursprünglich geplant, einen Vorstellungsgottesdienst erarbeiten und gemeinsam feiern.

4. Eine Verschiebung in den September zu diesem Zeitpunkt gibt Ihnen als Familie auch im Blick auf die Organisation einer Feier Planungssicherheit.

Vor diesem Hintergrund hat das Presbyterium beschlossen, die Konfirmationen auf folgende Termine zu verlegen:
13.09.2020: 09:30 Uhr und 11:00 Uhr Wolbeck
20.09.2020: 11:00 Uhr Albersloh

Der Konfi-Unterricht startet wieder, wenn die Schule beginnt, wie gewohnt dienstags von 16:45 - 18:15 Uhr, bis einschließlich Dienstag, den 26. Mai.

Das Presbyterium ist sich bewusst, dass eine Verschiebung eines für Sie als Familie und uns als Gemeinde so wichtigen Ereignisses nicht unproblematisch ist. Aber in der gegenwärtigen Situation halten wir es für die angemessene Lösung. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Ihnen als Familie wünsche ich in dieser schwierigen Zeit alles Gute, viel Kraft und Vertrauen in unseren Gott, der uns auch durch diese Zeit begleiten wird.

Herzliche Grüße

Pfarrer Dr. Christian Plate
Vorsitzender des Presbyteriums

Terminänderung Informationsabend Konfirmandenjahrgang 2020/21


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Corona-Krise haben wir bis aufs Weitere alle Veranstaltungen und Gottesdienste in unserer Kirchengemeinde abgesagt. Dies betrifft auch den Informationsabend zum Konfirmandenjahrgang 2020/21, der für den 4. April geplant war. Unter Vorbehalt wird er auf Dienstag, den 26. Mai, 19:00 Uhr, Christuskirche Wolbeck (Dirk-von-Merveldt-Str. 47) verlegt.

Da aufgrund der Entwicklungen in unserem Land sowohl dieser Termin als auch der für den 9. Juni geplante Start des neuen Konfirmandenjahrgangs völlig ungewiss sind, bitte ich Sie, sich über unsere Homepage (www.evangelische-kirchengemeinde-wolbeck.de) zu informieren. Auf der Startseite werde ich Termine und Informationen zum neuen Konfirmandenjahrgang hinterlegen und regelmäßig aktualisieren.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich in dieser herausfordernden Zeit viel Kraft, Geduld und Vertrauen in unseren Gott, der uns auch durch diese schwierige Zeit hindurch leiten und begleiten wird.



Mit freundlichen Grüßen

 

Pfarrer Dr. Christian Plate

Liebe Gemeinde,

der aktuelle Gemeindebrief trägt das Thema „Miteinander“. Als sich der Redaktionskreis auf dieses Thema verständigt hatte, war nicht einmal im Entferntesten an die Brisanz zu denken, die dieses Thema in wenigen Wochen haben wird. Unser Miteinander liegt auf Eis – vorerst jedenfalls und das aus guten Gründen: um besonders gefährdete Menschen zu schützen und um die Ausbreitung des Corona-Virus in unserer Gesellschaft zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Das Presbyterium hat sich aus diesem Grund dazu entschieden, alle gemeindlichen Veranstaltungen abzusagen und die Treffen der Gruppen und Kreise auf unbestimmt Zeit auszusetzen. Im Augenblick feiern wir in eingeschränkter Form weiter Gottesdienst, auch und gerade um Menschen in dieser schwierigen Zeit die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Fragen, Ängsten und Sorgen an Gott zu wenden und Trost durch das Evangelium zu erfahren. Wie lange wir dies noch tun können, hängt ganz von der aktuellen Lage ab und wird sich von Tag zu Tag entscheiden.

Sicher ist schon jetzt, dass wir bis Gründonnerstag auf das Abendmahl verzichten werden, einen gewissen Abstand voneinander wahren, das Händegeben unterlassen, uns räumlich in der Kirche so verteilen, dass wir nicht direkt nebeneinandersitzen, und auf keinen Fall einen Gottesdienst besuchen, wenn wir Erkältungssymptome verspüren.

Alle Veranstaltungshinweise, die Sie in diesem Gemeindebrief finden, stehen unter Vorbehalt. Bitte informieren Sie sich über unsere Internetseite, die Aushänge an den Kirchen und den Ankündigungen in den Tageszeitungen.

Wir haben erlebt, wie sich in wenigen Wochen alles, was wir einst als selbstverständlich geglaubt haben, ändern und welche Ängste und Sorgen dies auslösen kann. Umso wichtiger ist es, auf den zu blicken, der durch alle Veränderungen und Nöte hindurch immer derselbe sein wird: Gott, unser Vater, dessen Liebe uns auch in dieser Zeit gewiss ist.

Der Apostel Paulus, der sich ebenfalls mit großen Herausforderungen konfrontiert sah und dessen Leben mehr als einmal ernsthaft bedroht war, drückt sein Vertrauen in unseren Gott so aus: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“
(Röm 8,38 f.).

Gott ist bei uns und nichts, aber auch wirklich gar nichts kann uns von seiner Liebe scheiden: kein eingefrorenes Miteinander, kein Virus, keine Krankheit, kein Leid und schon gar nicht der Tod!
Möge diese österliche Gewissheit in uns allen in den kommenden Monaten durch Herausforderungen und Krankheit hindurch groß werden, und mögen wir nicht aufhören nach Wegen zu suchen, einander in angemessener Weise solidarisch zu begegnen und zu unterstützen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer  Dr. Christian Plate

Am 22. März ist unser neues Presbyterium eingeführt worden. Herzlich danken wir Susanne Walter-Fritzen und Dirk Wittkamp für ihre nachhaltige Arbeit, die auf eigenen Wunsch hin nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidiert haben. Wir werden ihre Expertise in unserem Leitungsgremium sehr vermissen, freuen uns aber, dass sie auch weiterhin ehrenamtlich mitarbeiten werden. Neu begrüßen wir Henriette Leißing und Alexander Michelis und wünschen ihnen für ihr Amt alles Gute und Gottes Segen!

Die Kooperation mit der Friedens-Kirchengemeinde bekommt auf pfarramtlicher Ebene ein neues Gesicht: Am 9. Februar hat das Presbyterium Dr. Karsten Dittmann aus Beckum zum Pfarrer der Friedens-Kirchengemeinde gewählt. Wir freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine Arbeit Gottes Segen.

Nach vielen Jahren Nutzung musste die Orgel der Christuskirche einer Säuberung und Wartung unterzogen werden. Diese wurde von der Fachfirma Peters aus Glandorf im März ausgeführt. Die Orgel wurde dazu komplett abgebaut und in die Werkstatt des Orgelbauers gebracht. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Veränderungen an der Registratur vorgenommen, die für unsere Organistin mehr Variation im Spiel und eine besser auf unsere Christuskirche abgestimmte Lautstärke ermöglichen.

Vielleicht haben Sie es schon vernommen: Seit der Renovierung der Läuteanlage der Christuskirche läutet die Gebetsglocke immer um 18:00 Uhr zum sog. Angelusläuten. Dieses Läuten strukturiert den Tag und soll zum Innehalten einladen. Es ist Teil einer neuen Läuteordnung, die das Presbyterium verabschiedet hat, und die zum Ziel hat, die Eigenart unserer drei Glocken hervorzuheben und sie bewusster zu gebrauchen. So erschallt die Taufglocke etwa bei Taufen (hoher Ton), die Gebetsglocke (mittlerer Ton) zum Vater Unser und zum Angelusläuten und die Trauerglocke (tiefer Ton) bei Beerdigungen. Das Vorläuten eine halbe Stunde vor den Gottesdiensten geschieht mit nur zwei Glocken, um eine Steigerung zuzulassen, wenn das gleichzeitige Läuten aller drei Glocken, Plenum genannt, den Gottesdienst ein- und ausläutet. Hören Sie einmal genau hin!