Terminänderung Informationsabend Konfirmandenjahrgang 2020/21


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Corona-Krise haben wir bis aufs Weitere alle Veranstaltungen und Gottesdienste in unserer Kirchengemeinde abgesagt. Dies betrifft auch den Informationsabend zum Konfirmandenjahrgang 2020/21, der für den 4. April geplant war. Unter Vorbehalt wird er auf Dienstag, den 26. Mai, 19:00 Uhr, Christuskirche Wolbeck (Dirk-von-Merveldt-Str. 47) verlegt.

Da aufgrund der Entwicklungen in unserem Land sowohl dieser Termin als auch der für den 9. Juni geplante Start des neuen Konfirmandenjahrgangs völlig ungewiss sind, bitte ich Sie, sich über unsere Homepage (www.evangelische-kirchengemeinde-wolbeck.de) zu informieren. Auf der Startseite werde ich Termine und Informationen zum neuen Konfirmandenjahrgang hinterlegen und regelmäßig aktualisieren.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich in dieser herausfordernden Zeit viel Kraft, Geduld und Vertrauen in unseren Gott, der uns auch durch diese schwierige Zeit hindurch leiten und begleiten wird.



Mit freundlichen Grüßen

 

Pfarrer Dr. Christian Plate

Liebe Gemeinde,

der aktuelle Gemeindebrief trägt das Thema „Miteinander“. Als sich der Redaktionskreis auf dieses Thema verständigt hatte, war nicht einmal im Entferntesten an die Brisanz zu denken, die dieses Thema in wenigen Wochen haben wird. Unser Miteinander liegt auf Eis – vorerst jedenfalls und das aus guten Gründen: um besonders gefährdete Menschen zu schützen und um die Ausbreitung des Corona-Virus in unserer Gesellschaft zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Das Presbyterium hat sich aus diesem Grund dazu entschieden, alle gemeindlichen Veranstaltungen abzusagen und die Treffen der Gruppen und Kreise auf unbestimmt Zeit auszusetzen. Im Augenblick feiern wir in eingeschränkter Form weiter Gottesdienst, auch und gerade um Menschen in dieser schwierigen Zeit die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Fragen, Ängsten und Sorgen an Gott zu wenden und Trost durch das Evangelium zu erfahren. Wie lange wir dies noch tun können, hängt ganz von der aktuellen Lage ab und wird sich von Tag zu Tag entscheiden.

Sicher ist schon jetzt, dass wir bis Gründonnerstag auf das Abendmahl verzichten werden, einen gewissen Abstand voneinander wahren, das Händegeben unterlassen, uns räumlich in der Kirche so verteilen, dass wir nicht direkt nebeneinandersitzen, und auf keinen Fall einen Gottesdienst besuchen, wenn wir Erkältungssymptome verspüren.

Alle Veranstaltungshinweise, die Sie in diesem Gemeindebrief finden, stehen unter Vorbehalt. Bitte informieren Sie sich über unsere Internetseite, die Aushänge an den Kirchen und den Ankündigungen in den Tageszeitungen.

Wir haben erlebt, wie sich in wenigen Wochen alles, was wir einst als selbstverständlich geglaubt haben, ändern und welche Ängste und Sorgen dies auslösen kann. Umso wichtiger ist es, auf den zu blicken, der durch alle Veränderungen und Nöte hindurch immer derselbe sein wird: Gott, unser Vater, dessen Liebe uns auch in dieser Zeit gewiss ist.

Der Apostel Paulus, der sich ebenfalls mit großen Herausforderungen konfrontiert sah und dessen Leben mehr als einmal ernsthaft bedroht war, drückt sein Vertrauen in unseren Gott so aus: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“
(Röm 8,38 f.).

Gott ist bei uns und nichts, aber auch wirklich gar nichts kann uns von seiner Liebe scheiden: kein eingefrorenes Miteinander, kein Virus, keine Krankheit, kein Leid und schon gar nicht der Tod!
Möge diese österliche Gewissheit in uns allen in den kommenden Monaten durch Herausforderungen und Krankheit hindurch groß werden, und mögen wir nicht aufhören nach Wegen zu suchen, einander in angemessener Weise solidarisch zu begegnen und zu unterstützen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer  Dr. Christian Plate

Am 22. März ist unser neues Presbyterium eingeführt worden. Herzlich danken wir Susanne Walter-Fritzen und Dirk Wittkamp für ihre nachhaltige Arbeit, die auf eigenen Wunsch hin nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidiert haben. Wir werden ihre Expertise in unserem Leitungsgremium sehr vermissen, freuen uns aber, dass sie auch weiterhin ehrenamtlich mitarbeiten werden. Neu begrüßen wir Henriette Leißing und Alexander Michelis und wünschen ihnen für ihr Amt alles Gute und Gottes Segen!

Die Kooperation mit der Friedens-Kirchengemeinde bekommt auf pfarramtlicher Ebene ein neues Gesicht: Am 9. Februar hat das Presbyterium Dr. Karsten Dittmann aus Beckum zum Pfarrer der Friedens-Kirchengemeinde gewählt. Wir freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine Arbeit Gottes Segen.

Nach vielen Jahren Nutzung musste die Orgel der Christuskirche einer Säuberung und Wartung unterzogen werden. Diese wurde von der Fachfirma Peters aus Glandorf im März ausgeführt. Die Orgel wurde dazu komplett abgebaut und in die Werkstatt des Orgelbauers gebracht. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Veränderungen an der Registratur vorgenommen, die für unsere Organistin mehr Variation im Spiel und eine besser auf unsere Christuskirche abgestimmte Lautstärke ermöglichen.

Vielleicht haben Sie es schon vernommen: Seit der Renovierung der Läuteanlage der Christuskirche läutet die Gebetsglocke immer um 18:00 Uhr zum sog. Angelusläuten. Dieses Läuten strukturiert den Tag und soll zum Innehalten einladen. Es ist Teil einer neuen Läuteordnung, die das Presbyterium verabschiedet hat, und die zum Ziel hat, die Eigenart unserer drei Glocken hervorzuheben und sie bewusster zu gebrauchen. So erschallt die Taufglocke etwa bei Taufen (hoher Ton), die Gebetsglocke (mittlerer Ton) zum Vater Unser und zum Angelusläuten und die Trauerglocke (tiefer Ton) bei Beerdigungen. Das Vorläuten eine halbe Stunde vor den Gottesdiensten geschieht mit nur zwei Glocken, um eine Steigerung zuzulassen, wenn das gleichzeitige Läuten aller drei Glocken, Plenum genannt, den Gottesdienst ein- und ausläutet. Hören Sie einmal genau hin!

!!! Alle Gottesdienste, Veranstaltungen, Gruppen und Kreise fallen vorerst aus !!!

Das Gemeindebüro bleibt besetzt, ist aber bis aufs Weitere für den Publikumsverkehr geschlossen!

Sie erreichen uns wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail.
 

Bitte beachten Sie auch unsere Internetseite für aktuelle Informationen!


Die vor uns liegenden Wochen und Monate werden uns viel abverlangen und stellen eine Situation dar, die wir so noch nie erlebt haben. Wir bitten alle Gemeindeglieder, ihren Beitrag bei der Bewältigung dieser Krise zu leisten. Ungewissheit macht Angst, umso wichtiger ist das Vertrauen in unseren Gott, der uns auch durch diese Zeit hindurch begleiten und tragen wird!

 

Ihr

Pfarrer Dr. Christian Plate

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Name ist Anneliese Bieber-Wallmann. Ich bin Jahrgang 1951 und war Lehrerin am Gymnasium; die längste Zeit meines Berufslebens habe ich an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster gearbeitet, mit dem Schwerpunkt Kirchengeschichte. Dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wolbeck gehöre ich seit 2018 an und habe einige Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit übernommen. Gern setze ich mich dafür ein, dass Menschen erfahren, wie der Glaube an Jesus Christus ihr Leben reich machen und zum Guten verändern kann.

Ich heiße Hans-Georg Klose und freue mich darauf, weitere 4 Jahre im Presbyterium unserer Kirchengemeinde mitzuarbeiten. Die angenehme Arbeitsatmosphäre im Presbyterium, die Akzeptanz unserer Arbeit in der Gemeinde, das Bedürfnis angefangene Projekte weiterzuführen und unsere Gemeinde weiterzuentwickeln, sind der Grund für mich, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Dabei hege ich die Hoffnung, noch mehr Gemeindemitglieder für diesen Weg begeistern zu können. Unsere Gemeinde weiter mit Leben zu füllen, ist für mich eine der wichtigsten Aufgaben.   

Hallo! Mein Name ist Henriette Leißing. Ich bin 49 Jahre, verheiratet und habe 3 Kinder. Eine Tochter heute 20 Jahre und 2 Söhne 18 und 13 Jahre.
Nach der Taufe meiner Tochter bin ich gefragt worden, ob ich nicht Lust hätte bei der Vorbereitung von Familiengottesdiensten mitzuwirken. Dazu kamen dann Kinderbibelnachmittage unddas alljährliche Krippenspiel. Es sind noch das Ehrenamtsteam und der Strukturausschuss für Albersloh dazugekommen. All diese Bereiche liegen mir besonders am Herzen. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Presbyter-Amt.
Ich wünsche mir, mit meinem Engagement Kirche und das Gemeindeleben in Wolbeck und Albersloh aktiv mitgestalten zu können.


Mein Name ist Monika Wittig, ich bin pensionierte Gymnasiallehrerin, verheiratet und wohne seit knapp 8 Jahren in Wolbeck. Da ich schon in der letzten Amtsperiode zum Presbyterium gehört habe, werden mich einige sicher kennen. Ich halte es nach wie vor für wichtig, die Geschicke der Gemeinde aktiv mitzugestalten und weil mir die bisherige ausgesprochen harmonische Zusammenarbeit mit meinen Presbyterkollegen und unserem Pfarrer Freude gemacht hat, habe ich mich bereit erklärt noch vier Jahre weiterzumachen. Meine Schwerpunkte liegen in der Frauenarbeit und der Ökumene, meine Stärken sehe ich im organisatorischen Bereich.


Mein Name ist Alexander Michelis und ich bin 23 Jahre alt. Ich studiere an der WWU Münster Ev. Theologie und habe den Wunsch, nach dem Studium Pfarrer in einer Kirchengemeinde der Evangelischen Kirche von Westfalen zu werden.
Die Kirchengemeinde in Wolbeck ist meine Heimatgemeinde. Hier wurde ich im Jahr 1998 getauft und im Jahr 2011 konfirmiert. Seit Anfang 2019 engagiere ich mich aktiv in der gemeindlichen Konfirmandenarbeit.
Als ich gefragt wurde, ob ich es mir vorstellen könnte, ein Mitglied im Presbyterium zu werden, war für mich schnell klar, dass ich das sehr gerne wollte. Denn zum einen möchte ich in meiner Heimatgemeinde gerne mehr Verantwortung übernehmen und zum anderen möchte ich noch tiefer in unser Gemeindeleben einsteigen und dieses auch aktiv mitgestalten können. Des Weiteren ist die kommende Arbeit im Presbyterium ebenso eine hervorragende Gelegenheit für mich, dieses Leitungsgremium schon jetzt intensiver kennenzulernen. Und das ist bestimmt etwas, was mir in meinem späteren Berufsleben zu Gute kommen wird.
Meine Interessensschwerpunkte liegen in der gemeindlichen Jugendarbeit, der ökumenischen Zusammenarbeit vor Ort sowie in den Gestaltungsfragen des gottesdienstlichen bzw. spirituellen Lebens auch außerhalb des Sonntagsgottesdienstes.
Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit im Presbyterium und hoffe, meine Begabungen in unserer Gemeinde sinnvoll einsetzen zu können.