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ndok227. Mai 2012, Evangelische Kirchengemeinde Wolbeck. 

Stimmungsvoll und einladend war die Christuskirche bis Mitternacht am Abend des Pfingstsonntages erleuchtet. Als Evangelische Kirchengemeinde Wolbeck haben wir uns beteiligt an der landeskirchenweiten Aktion „Nacht der Offenen Kirchen".

Christoph Nowak und Sarah Lammerding sorgten mit Live-Musik dafür, dass das Leitmotto des Jahres 2012 erlebbar wurde: „Gottesklang", so ist das Jahr in der Evangelischen Kirche von Westfalen überschrieben.

ndoklogoDass Gottesklänge offenbar den direkten und unmittelbaren Zugang zur Hörerin und zum Hörer bevorzugen - diese Vermutung legte die Erfahrung nahe, dass die von der Landeskirche initiierte und geplante Übertragung zweier Konzerte aus Kirchen in Münster und Höxter an technischen Problemen scheiterte ... Die Anwesenden nahmen's mit Gelassenheit, griffen zum Gesangbuch, stimmten selbst in den Gottesklang ein - und waren sehr zufrieden ...

 

barlachLiebe Gemeinde,

das ist eine Einladungskarte:

Dieses Logo lädt dazu ein, sich auf keinen Fall die Münsteraner Ausstellung mit Werken des Künstlers Ernst Barlach entgehen zu lassen. „Die Ausstellung" - damit ist nüchtern umschrieben, was doch sehr besonders ist.

Sehr besonders ist:

Die Werke von Ernst Barlach rühren KunstliebhaberInnen ebenso an wie Menschen, die von sich sagen: „Mit Kunst hab' ich es nicht so." Ich möchte Sie und euch herzlich einladen, es selbst auszuprobieren!

Der Weg ist nah - auch das ist besonders. Der Evangelische Kirchenkreis hat Werke von Barlach nach Münster geholt, so dass man gar nicht weit reisen muss.

Das Foto, das auf dem Logo zu sehen ist, zeigt einen kleinen Ausschnitt aus einem der bekanntesten Werke Barlachs: Es ist das Angesicht des „Schwebenden", einer als Engelsfigur geschaffenen Skulptur, deren Original im 2. Weltkrieg ganz und gar nicht engelsgleichen Zwecken diente: Die nationalsozialistischen Herrscher schmolzen die Bronzefigur (die sie als „entartete Kunst" bezeichneten) ein, um Kriegswerkzeug daraus herzustellen.

Dabei war der „Schwebende" nach dem 1. Weltkrieg als Mahnmal gerade gegen den Krieg von Barlach geschaffen worden - und er hing im Güstrower Dom zum Gedenken der Opfer von Kriegen und als Mahnung, Krieg niemals als Mittel der Politik einzusetzen.

Es ist eine glückliche Fügung, dass eine Gussform gerettet werden konnte, so dass wir heute noch zwei Kopien des „Schwebenden" in deutschen Kirchen haben:

Die eine am Original-Platz in Güstrow im Dom,

die andere in der Antoniterkirche in der Schildergasse in Köln.

Eine Figur im Osten, eine im Westen: Die beiden Figuren des „Schwebenden" haben zu DDR-Zeiten eine geistig-geistliche Brücke zwischen den beiden Teilen Deutschlands geschlagen.

Beeindruckend ist er der Schwebende!

Ernst Barlach Das Güstrower Ehrenmal Bronze-1927 - Foto Bernd Böhm-Berlin

Und das schwere Bronze-Material wirkt in der Figur des „Schwebenden" gar nicht schwer. Es wirkt so leicht, wie der Engel mit geradem Rücken seinen Ort zwischen Himmel und Erde bestimmt.

Und doch strahlt er keine Leicht-Fertigkeit aus. Die vor der Brust gekreuzten Arme lassen ihn nicht handlungsbereit oder –fähig erscheinen. Der Kopf ist erhoben, die Augen geschlossen und doch irgendwie durch-blickend - so scheint er das Leben um ihn herum aufmerksam-traurig wahrzunehmen. Und in allem und trotz allem ruht er in sich ...

Eine merkwürdige Beschreibung ist das, oder?

Gehen Sie hin, betrachten Sie ihn selbst, den Schwebenden!

In der Johanneskapelle in der Bergstraße hat er seinen Ort während der Ausstellung. Ich bin sicher: Er wird sie berühren - ob sie ihn schon vorher gesehen haben oder ob nicht. Seine Strahlkraft ist immer wieder neu. Und überraschend. Und bewegend.

Und: Ich bin gespannt auf Ihre Wahrnehmungen und freue mich über Rückmeldungen - Wie wirkt er auf Sie, auf Euch - der „Schwebende"?

uwem200

 

 

Liebe Gemeinde,

wenn unser Gemeindebrief veröffentlicht wird, stehen wir kurz vor dem Osterfest. Wir gehen auf das Fest zu, an dem wir den Sieg des Lebens über den Tod feiern. „Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen" - so heißt es im 2. Timotheusbrief (2. Tim 1,10). Das Zeichen für diese Entmachtung des Todes ist das Kreuz.

Doch, mal ehrlich: Ist das Kreuz ein Zeichen, das sich tatsächlich von selbst erklärt? Ist es - zumal dann, wenn der Gekreuzigte am Kreuz hängt - ein Zeichen für das Leben, das mehr ist als das, was wir mit unseren Augen sehen, und mehr als das, was wir mit unserem menschlichen Verstand begreifen können?

Es braucht wohl doch die Erklärungen, das Kreuz. In einer Zeit, in der das Grundwissen um unsere christliche Frohe Botschaft zu schwinden scheint, braucht es sie um so mehr. ABER: Es lohnt sich, diese Erklärungen immer wieder und wieder zu geben und zu empfangen!

Dieter Sieger Kreuz AcrylglasDas Kreuz, das Sie und Ihr hier seht, ist sicher eine Möglichkeit, die Frohe Botschaft auch ohne Worte weiter zu geben. Entworfen ist es vom Münsteraner Designer Dieter Sieger. Ein Sponsor hat 15 dieser Kreuze an die kinderonkologische Station der Uni-Kliniken Münster gespendet. Die Kreuze hängen nun in den Krankenzimmern als sich selbst erklärendes Zeichen der Hoffnung.

Eines davon durften wir ausleihen - für unser Konfi-Wochenende, und für die Vorstellung dessen, was die Konfis in den letzten Wochen und Monaten erarbeitet haben. Da ging es um das, was kommen mag - nach dem irdischen Tod.

Das Kreuz von der Kinderonkologie kann uns helfen, die österliche Auferstehungshoffnung zu sehen - zu hören - zu hoffen - zu erahnen:

Das Kreuz ist aus Acrylglas gearbeitet. Sein Leuchten entsteht einzig und allein dadurch, dass sich das normale Licht in den Flächen bricht. Das gebrochene Licht lässt es leuchten, als gäbe es eine Batterie in dem Kreuz. Es ist aber nur das gebrochene Licht ...

... Symbol und Zeichen dafür, dass sich im Kreuz Jesu unser Lebenslicht bricht: unser Leben mit seinen Höhen und Tiefen, mit seinen Freuden und Traurigkeiten, mit dem Leichten und dem Schweren - dieses Leben wird durch das Kreuz Jesu Christi zu einem ganz besonderen, lichtvollen Leben, das von Hoffnung und Zuversicht getragen sein darf. So wünsche ich Ihnen und Euch das Licht des Ostermorgens!

uwem200

 

AlberslohUnser Kirchgarten in Albersloh wird schon seit längerer Zeit ehrenamtlich in Ordnung gehalten.

Die fleißigen Helfer sind beruflich, familiär oder anderweitig stark eingespannt. Die Garteneinsätze finden meist zu relativ später Uhrzeit statt. Manch williger Gartenhelfer kann uns dann nicht mehr helfen.

Da kam uns die Idee der Patenschaften. Kleine, überschaubare Gartenteile werden zur Pflege an Paten übergeben. So würde das bisherige kleine Gartenteam entlastet. Jeder Pate kann seine „Parzelle" dann pflegen, wenn er Zeit hat.

GaertnerFür mehr Mithilfe wären wir sehr dankbar.

Wer Lust hat, Gartenpate zu werden, der melde sich bitte bei Heidi Klose per Telefon: 0172 / 580 62 99 oder per Mail: heidiklose(at)gmx.net

Übrigens:

Ab März beginnen wieder unsere regelmäßigen Garteneinsätze!

Immer am 4. Donnerstag im Monat!  Somit war am 22.03.2012 der erste Einsatz in diesem Jahr!

 

Am 1. März 2012 wurde das bisherige Presbyterium im Gottesdienst durch Pfarrerin Helga Wemhöner aus dem Amt verabschiedet und die nun amtierenden Presbyterinnen und Presbyter feierlich in ihr Amt eingeführt bzw. in ihrem Amt bestätigt. Hier stellen sie sich nun vor:

 

Axel Hasenclever

Getauft auf den Namen Axel Hasenclever wohne ich mit meiner Familie, meiner Frau, drei schulpflichtigen Kindern und einem Hund im Gewerbegebiet Wolbecker Windmühle.

Seit dem 1. Mai 2011 bin ich als kooptiertes Presbyteriumsmitglied „dabei" und freue mich regelmäßig, diesen Schritt als Möglichkeit der Mitgestaltung in unserer Gemeinde gemacht zu haben. Die vielseitigen Aufgaben machen es schwer, sich auf einen Schwerpunkt in der Tätigkeit festzulegen - wir werden sehen.

 

koebbert Mein Name ist Renate Koebbert, ich bin 58 Jahre alt, verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und wohne seit fast 30 Jahren in Albersloh. Viele in Albersloh und Wolbeck werden mich bereits aus der Gemeindearbeit kennen, wo ich seit über 20 Jahren aktiv mitarbeite. Meine Schwerpunkte sehe ich in organisatorischen Dingen und im Erkunden und Ausprobieren neuer Ideen, wobei mir der Kontakt und Umgang mit Menschen sehr wichtig ist. Ich würde gerne mehr Menschen für unsere Gottesdienste begeistern, wünsche mir mehr kreative Mitarbeit, damit unsere Kirchengemeinde lebendig bleibt. Als Presbyterin kommen nun viele neue Aufgaben und Menschen auf mich zu, die ich noch kennen lernen muss und auf die ich sehr gespannt bin.

 

Bettina LangenfeldIch heiße Bettina Langenfeld und bin 48 Jahre alt und verheiratet. Wir wohnen seit fast 10 Jahren mit unserem Hund Ally in Wolbeck. Kirchliche Arbeit ist mir seit meiner Jugend sehr vertraut. Ich habe eine Ausbildung als Gemeindepädagogin, später erweitert durch das Diplom als Sozialpädagogin. Zur Zeit arbeite ich in Senden im Ökumenischen Jugendtreff und in der Konfirmandenarbeit der Kirchengemeinde.

Ich kann mir gut vorstellen, als Presbyterin mein Wissen in die Kinder- und Jugendarbeit mit einzubringen und zu schauen, wo es Kooperationen zu anderen Bereichen geben könnte. Ich begebe mich mit Menschen gerne auf Spurensuche im Bereich des Glaubens und des Miteinanders.

 

Marita NoverMein Name ist Marita Nover, ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Seit 1992 bin ich Presbyterin in dieser Gemeinde und habe die Arbeit in der Kirchengemeinde im Wandel der Zeiten erlebt und mitgestaltet.

Seit acht Jahren führe ich den Vorsitz im Presbyterium, habe mich sehr stark in den Bereich Verwaltung und Finanzen eingearbeitet und so die Presbyter und die Pfarrerin bei diesen immer umfangreicher werdenden Anforderungen entlastet.

Ich werde weiterhin an einer für alle offenen Gemeinde und einem bunten und vielseitigen Gemeindeleben mitarbeiten und mein Wissen und Können als Sozialpädagogin und Gemeindepädagogin einbringen.

 

Karl heinz nowakIch bin Karl Heinz Nowak, 64 Jahre alt, verwitwet und habe einen erwachsenen Sohn.

Gemeindeglied zu sein heißt für mich aktive Teilnahme am Gemeindeleben. Insbesondere machen nach meiner Auffassung das Mitfeiern der Gottesdienste und die Teilnahme am Abendmahl den Sinn unserer Gemeinschaft aus. Wenn man als Presbyter seine Aufgabe sehr ernst nimmt, und das werde ich mit großer Freude tun, ist dieses Ehrenamt schon sehr zeitintensiv.

Daneben möchte ich noch meine ebenfalls ehrenamtliche Arbeit im Vorstand des Fördervereins „pro palliativ e.V." am St. Josef-Krankenhaus in Hamm weiter fortführen. Unser Anliegen dort ist die Förderung und Unterstützung der Palliativversorgung der Patientinnen und Patienten. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man dazu beitragen kann, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase eine gute Versorgung und Pflege in einem angenehm anmutenden Umfeld erhalten können. Ein weiteres Anliegen ist es, Menschen dazu zu bewegen, über Organspende nachzudenken. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Menschen sich zur Organspende entschließen könnten, denn das ist in meinen Augen gelebte aktive Nächstenliebe. Es gibt bei uns viel zu wenig ausgewiesene Organspender. Vielleicht hilft beim Nachdenken der folgende schöne Spruch, dessen deutsche Übersetzung in etwa lautet: „Nimm deine Organe nicht mit in den Himmel - denn der Himmel weiß, wir benötigen sie hier!"

 

Birgit QuasMein Name ist Birgit Quas, ich bin 44 Jahre, verheiratet und habe drei Kinder. Viele kennen mich aus dem Familiengottesdienst, an dem ich aktiv beteiligt bin und als Lektorin. In der Adventszeit gestalte ich mit viel Freude das Krippenspiel mit. Als neue Presbyterin möchte ich mich auch weiterhin für die Familiengottesdienste engagieren und hoffe, dass es uns so gelingt, auch weitere Familien und Kinder für das Gemeindeleben zu gewinnen. Gerne möchte ich organisatorische Dinge übernehmen, die das Gemeindeleben unterstützen können. Weiterhin ist mir auch an der Pflege und Erhaltung der Kirche und des Kirchgartens gelegen, wo ich gerne mitarbeite.

 

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