Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Pfarrer Dr. Christian Plate auf die Pfarrstelle unserer Gemeinde berufen worden und von Superintendent Ulf Schlien am 11.03.2018 in einem feierlichen Gottesdienst eingeführt worden ist. Die dreijährige Vakanzzeit ist damit beendet.

Die Kooperation mit der Friedens-Kirchengemeinde nimmt weiter Gestalt an. In Kürze wird ein Vertragswerk erarbeitet, nach dem im Rahmen einer kirchenrechtlichen Vereinbarung 15% des Wolbecker Pfarrdienstes in der Friedens-Kirchengemeinde verrichtet und dafür refinanziert werden. Das stellt das evangelische Leben in Münster-Südost, was die pfarramtliche Versorgung betrifft, auf sichere Füße und entlastet zudem unseren Haushalt.

In der Christuskirche wurden die alten Paramente vor Altar und Kanzel wieder aufgelegt, um die Kirchenfarben in den Gottesdiensten präsenter werden zu lassen, als dies durch das von Raphael Seitz passend zu den Kirchenfenstern gestaltete Universalantependium möglich ist. Fortan weist die Farbe Violett wieder auf die Advents- und Passionszeit hin, Weiß steht für Weihnachten, Ostern und Himmelfahrt, Schwarz für Karfreitag, Rot für Pfingsten, Reformationstag und Konfirmation sowie Grün für die Sonntage nach Epiphanias und Trinitatis.

Herzlich laden wir zum nächsten Forum  in die Christuskirche Wolbeck ein, am 10. April um 19:30 Uhr. In gewohnter Weise wird es Raum zum Gespräch über Dinge geben, die in unserer  Kirchengemeinde anliegen.

Liebe Leserinnen und Leser,
der aktuelle Gemeindebrief, der zur Zeit von den ehrenamtlichen Zustellern verteilt wird, hat das Abendmahl zum Thema. Von verschiedenen Seiten und aus unterschiedlichen Perspektiven werfen Menschen aus unserer Gemeinde einen jeweils eigenen Blick auf ein Sakrament, das wir vielleicht von Kindesbeinen an kennen und seit der Konfirmation mal regelmäßiger, mal unregelmäßig praktizieren, von dem wir vielleicht aber immer noch nicht so recht zu sagen vermögen, was wirklich in ihm vor sich geht.
Ein biblischer Autor, dem es offensichtlich ganz ähnlich ging, ist der Evangelist Johannes. Sein Evangelium ist das einzige, in dem eine Darstellung des letzten Abendmahls fehlt und in dem sich dennoch an zahlreichen Stellen starke Bezüge zum Abendmahl finden. Z.B. wenn Jesus sagt: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“ (Joh 6,35). Oder in seinem Bild vom Weinstock: „Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer an mir bleibt und ich an ihm, der wird viel Frucht bringen, denn ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh 15,5). Beide Worte nehmen die beiden Elemente des Abendmahls, Brot und Wein, auf und machen an ihnen etwas deutlich: Wer Jesus in sein Leben lässt, bzw. wer sich von Jesus in seinem Leben finden lässt, der wird selig. Nun kann man diesen Vorgang symbolisch oder ganz wörtlich verstehen, Johannes lässt bewusst beide Deutungsweisen offen.

Die Reformatoren haben diese Deutungsoffenheit aufgegriffen und dem Abendmahl entweder einen stärker verweisenden (so z.B. Huldrich Zwingli) oder einen stärker effektiven Charakter (so z.B. Martin Luther) zugewiesen. Bei ersterem ist das Abendmahl ein zeichenhaftes Geschehen, das uns an etwas erinnern möchte: nämlich daran, dass Jesus gestorben und wieder auferstanden ist und uns das Heil erworben hat. Bei letzterem ist das Abendmahl ein performatives Geschehen, bei dem sich das, worauf es zeichenhaft verweist (das durch Christus erwirkte Heil) zugleich ereignet – „in, mit und unter“ jedem Bissen Brot und jedem Schluck Wein.
Was ist das Abendmahl für Sie? Ein erinnerndes Zeichengeschehen? Ein Ort der Gottesbegegnung? Kraftquelle für den Alltag? Mysterion? Gemeinschaftsmahl?
Unser Gemeindebrief möchte dazu anregen, in den vor uns liegenden Wochen an unterschiedlichen Orten unserer Gemeinde darüber ins Gespräch zu kommen.
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Dr. Plate

Mit einem festlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Dr. Christian Plate am 11. März von Superintendent Ulf Schlien in die Pfarrstelle unserer Gemeinde eingeführt. Musikalisch wurde dieser Gottesdienst von Ilona Reifschneider an der Orgel und Mitglieder des Posaunenchores der Friedens-Kirchengemeinde unter der Leitung von Jochen Schiel gestaltet. Nach dem Empfang lud das Presbyterium zum Empfang ein.

 

Vom 23.02. bis zum 25.02.2018 war der Konfirmandenjahrgang 2017/18 im Jugendbildungszentrum Saerbeck. Mit dabei waren 10 Teamer und Teamerinnen, die das Wochenende vorbereitet hatten.

Das Hauptthema war „Schuld und Vergebung“, welches vor allem am Samstag in Kleingruppen an verschiedenen Stationen mit unterschiedlichen biblischen Geschichten erarbeitet wurde.

Dabei waren auch handwerkliches Geschick und Geduld gefragt, denn es wurde viel dazu gebastelt. Am Sonntag ging das Erarbeitete vom Vortag dann noch einmal in den Feinschliff. Denn an dem darauf folgenden Sonntag, dem 4. März, wurde alles zum Thema „Schuld und Vergebung“ in einem Vorstellungsgottesdienst der „Konfis“ der Gemeinde und den Eltern präsentiert.

Über die komplette Konfi-Freizeit wurden viele neue Erfahrungen gesammelt. So war für den einen oder andern neu, dass vor dem Essen gebetet wurde oder es jeden Abend um 22:00 Uhr einen Abendgottesdienst im „Meditationsraum“ gab!

Was bei allen sehr gut ankam, war das „Mörderspiel“, bei dem volle Konzentration und Aufmerksamkeit gefragt war. Und das über das ganze Wochenende hinweg, denn es wurde über alle drei Tage gespielt!!

Insgesamt hatten alle sehr viel Spaß, auch außerhalb des Programms und während der Busfahrten.

Als Dozentin auf der Häuptlingsfreizeit habe ich vor allem gerne CVJM-Geschichte unterrichtet. Zu erzählen, wie Gott Menschen zusammenstellt, welche Kraft von jungen Christen ausgehen kann, hat mich von jeher bewegt. Was muss für ein Geist geweht haben, damals in der kleinen Kammer, als sich George Williams mit 11 Kollegen getroffen hat, um zusammen zu beten? Es entstand genau dort der erste CVJM.  

So einen Geist wie 1844 durften wir Münsteraner an einem Sonntag im Januar spüren. 24 junge Christen, zwischen 14-35 Jahren trafen sich, um nach diesem Vorbild einen CVJM zu gründen.

Der Weg zum eigenen Verein hatte seine ganz eigene Geschichte, die mal steinig, mal wunderschön war. Bislang gehörte der Arbeitskreis für bündische Kinder- und Jugendarbeit dem CVJM-Münster an. Ein Bündischer war sogar meist im Vorstand vertreten, doch leider war die Zusammenarbeit nicht immer ertragreich, zu groß war der CVJM Münster, der sich gerade in den letzten 10 Jahren zu einem guten Sozialwerk entwickelt hat. Als ehrenamtlich geleitete Arbeit haben wir kaum Platz gefunden.
Die logische Konsequenz? Wir haben uns auf den Weg gemacht und einen eigenen Verein gegründet. Eine breite Mitarbeiterschaft, die in wochenlanger Denkarbeit eine Satzung verfasste, machte dies möglich. Die Bereitschaft jedes einzelnen war überwältigend, eine Mitarbeiterschaft, die Verantwortung übernehmen will. Als Verein wollen wir das Wort unseres Heilandes weitergeben, weiter die bündische Idee nach draußen tragen und weiter neue Gruppen gründen.
Nun haben wir einen Vorstand, eine Mitgliederversammlung und einen neuen Namen: CVJM Bündisch Münster

Am Neujahrsempfang des CVJM Münster wurden wir offiziell verabschiedet und wir konnten uns nochmals in unserer Vielfältigkeit zeigen. 10 kreativ gestaltete Puzzleteile symbolisierten hierbei unsere Gruppen. Zur Gründung bekamen wir eine Bibel geschenkt mit einer schönen Widmung: „Wachet, steht im Glauben, seid mutig und stark!“ (1.Kor. 16,13)  
In diesem Sinne gehen wir mit dem CVJM Bündisch Münster: Mit Jesus Christus – Mutig voran!